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Rubrik:Tat-Sachen

»Design heisst Optimierung«

squid, corporate intelligence

Jedes Unternehmen beginnt mit einer Vision. Meine hiess »Design ist ein Mittel zum Zweck« und daraus entstand vor elf Jahren squid, eine CI-Agentur, die ihren Kunden in ihrer Persönlichkeitsfindung, Neupositionierung und Differenzierung im Markt zur Seite stand. Damals war »Design« noch eine Frage der Formgebung und Kommunikation. Heute sehe ich das anders.

Im englischen Wortursprung steht »to design« für planen, anlegen, anordnen, konzipieren, entwerfen, gestalten, vorsehen, entwickeln, ausführen, etc. und wird genau so im Zusammenhang mit einer Prozess-Entwicklung angewendet, der Gestaltung einer (Kunden-) Beziehung oder eben dem Entwurf eines Stuhles. Meiner Ansicht nach gibt es nichts, was es nicht schon gibt, oder uns die Natur bereits als Vorlage bereitgestellt hat. Also können wir es höchstens wandeln oder neu kombinieren. Die Konsequenz heisst, wir können Bestehendes »optimieren« und genau das sollte das Ziel sein: eine »optimale« Lösung für eine (klare!) Herausforderung.

Stellt man sich diesen Anspruch, wird aus der Frage nach Position eines Unternehmens im Markt die Frage nach Echtheit, nach Lebbarkeit seiner Vision. Aber genau so, wie sich der »Kunde« der Suche nach dem Selbstverständnis authentisch und kritisch stellen muss, ist das »Design«-Team gefordert zu beobachten, die richtigen Fragen zu stellen und entsprechende Schlüsse zu ziehen. Im Falle von squid bedeutete das, nebst marktwirtschaftliche, kulturelle und Verhaltens-Aspekte zu adressieren, optimierende »Mittel« zur alltäglichen Umsetzung der neu designten Unternehmensvision in den Bereichen Kommunikation und Erscheinung zu entwickeln.

An eine Vision zu glauben und sie zu leben, ermöglicht es uns, Berge zu versetzen. squid hat es geschafft, stets mit einem kleinen Team von motivierten, kritischen »Design-Persönlichkeiten« globale Unternehmen auf ihrem Weg erfolgreich zu begleiten. Ohne diese tollen Menschen wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen. Und sie waren gefordert, denn nicht zufällig steht squid für »Swiss quality in design« (also im »Optimieren«).

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