Archiv

Rubrik:Wissenswertes

»Jungunternehmer vergolden Abfallprodukt«

(Agenturmeldung 01.04.2007)

Gemäss einer Studie des Nürnberger Instituts für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung finden sich in unseren Flüssen erstaunlich hohe Konzentrationen von Überresten unseres gesellschaftlichen Koks-Konsums (siehe »Koks im Rhein vom 11/2006«). Verglichen mit 0.7g pro Tag und 1000 Anwohner im Rhein bei Köln – was ca. »sieben reinen Linien« entspricht und aufgerechnet bei mehr als einer Million Kölnerinnen und Kölnern einen potentiellen Marktwert von rund 500’000 Euro ausmacht – fliesst in St. Moritz mit 2.2g eine wahre Goldquelle »den Inn hinunter«.

Diese Tatsache haben sich Jungunternehmer aus dem Deutschschweizer Raum zu Nutze und zu einem lukrativen Geschäft gemacht – und das ganz legal. Mittels einem ausgeklügelten Filterungssystem »gewinnen« sie einerseits den Rohstoff C17H21NO4 (reines Kokain) aus dem Inn zurück, andererseits produzieren sie ein aus den Schweizer Bergen stammendes Quell-Mineralwasser, das mit homöopathischen Rest-Spuren der ursprünglichen Naturheilpflanze »Erythroxylum Coca« angereichert ist. Das Getränk mit dem bezeichnenden Namen »St.Coka« weckt durch seine erfrischende Natürlichkeit die Lebensgeister und besticht in seinem Gletscher-Quell-Ursprung durch die dadurch erreichte Klarheit.

Das Geschäft ist dabei äusserst lukrativ. Das reine Kokain findet legal seinen Absatzmarkt als wieder verwertbaren Rohstoff in der Pharmazeutischen Industrie und der so erzielte Gewinn legt die Basis für das junge Unternehmen. »Zugegeben, wir mussten in der Aufbauphase einige Monate lang heimlich bei Nacht und Nebel unsere Filterungen vornehmen, bis wir genügend Liquidität für die Vorfinanzierung der Getränke-Produktion erreichen konnten. Aber es hat sich gelohnt, Schlussendlich lancierten wir unser Produkt am Ende der Weihnachts-Skisaison ohne weiteren Start-Kredit im Markt. Und seit »St.Coka« markenrechtlich geschützt werden konnte, gibt es auch keine Probleme in Sachen Absatz-Glaubwürdigkeit mehr.« so Schmid, Mitbegründer und Initiator des neuen Produktes.

Die Frage, ob bei der konzeptionellen Planung des Unternehmens noch weitere potenzielle Gewinnungsweisen des Rohstoffes in Betracht gezogen wurden, beantwortet Schmid kritisch: »Wir haben uns anfangs ebenfalls mit den Rückständen von Kokain auf Geldscheinen auseinandergesetzt. Leider ist diese im Europäischen Raum durchaus machbare Gewinnungsmethode für uns nicht weiter erträglich, da sehr oft das Geld in der Schweiz gewaschen wird.«

trustyoursmile.com © 2007

Zurück