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Rubrik:Fachwissen

Wie coache ich mich selber mit ManagemenTarot

Ein praktisches Beispiel mit Nicole de Cruppé,
Schauspielerin und Coach.

Neues Jahr, neues Glück. Und damit entschied ich, mich wieder ganz auf meine freiberufliche Arbeit als Schauspielerin und Coach zu konzentrieren. Mein Leben zu leben.

Diese Entscheidung erforderte, all meine zusätzlichen, sicherheitsgebenden Jobs aufzugeben. Gesagt, getan! Ich kündigte und: wurde krank… Krasse Magenkrämpfe, die mich in die Notaufnahme brachten. Klar, die Entscheidung für mein Leben war getroffen, aus voller Überzeugung, doch meine Gedanken produzierten Angst. »Was, wenn das schief läuft? Du deine Miete nicht mehr bezahlen kannst? Was sagen die Leute, wenn ich nicht erfolgreich durchstarte« usw. Tja, da packten mich alte Gedankenmuster. Ich zog Karten, um zu forschen, was genau in mir abgeht...

 

Ich fragte: Was krampft sich in meinem Magen zusammen?

Antwortkarte:
Verzerrte Wahr-nehmung, eine so genannte Angstkarte.

Interpretation: Mein Ego ist aufgefordert die Wahr-nehmung zu verändern, die Konsequenz der Entscheidung zu tragen. Da kriegt es Angst. Verständlich!

Ich fragte weiter: Welche Angst steckt dahinter? Also, was produziert diese Angst in meinen Gedanken?

Antwortkarte:
Beobachter, eine Verständnis- also »Gedanken-/Kopf-« Karte.

Interpretation: Mein innerer Beobachter (jeder von uns hat so einen, geprägt durch Erziehung/Erfahrung) sieht sich das Ganze an und signalisiert: Vorsicht! Dieser Lebensstil ist nicht das, was du gelernt hast. Du bist auf Sicherheit konditioniert! Kann das richtig sein?

 

Ich wollte wissen: Welche Angst steckt hinter dem »Beobachter«?

Antwortkarte:
Wert, noch mal eine Verständnis- also »Gedanken-/Kopf-« Karte.

Interpretation: Dumm gelaufen! Ich muss mein bisheriges Wertesystem – basierend auf Erziehung und Erfahrung – und darüber hinaus mich selber in Frage stellen.

»Häh!?« Das will doch wirklich niemand! Da kann man es doch nur mit der Angst kriegen. Denn sich selbst in Frage zu stellen bedeutet, so manches über den Haufen zu werfen.

 

Was mir das sagt?

Ich habe die Hosen voll. Denn: Gelernt ist gelernt!
Und etwas über Jahrzehnte Gelerntes lässt sich nicht so leicht »um-lernen«. Umlernen ist aber auch verdammt cool, denn mir geht es dadurch klar besser.

 

Die Karten sind schlicht ein wunderbares Hilfsmittel, um mir zwischendurch wieder klar zu machen, was abgeht und mich dadurch nicht auf unnötige »Abwege« bringen zu lassen.
:)

Macht Spaß und hilft!

Nicole

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